Technischer Ablauf der Bautrocknung

 

So funktioniert die Bautrocknung:

 

Ob Wasserschaden - oder Neubautrocknung - das Grundprinzip ist identisch. Folgende Faktoren sind ausschlaggebend für den Erfolg der Bautrocknung:

 

·      Luftfeuchte

·      Luftgeschwindigkeit

·      Wärme

 

Das Trocknungsgerät bläst mit einem eingebauten Ventilator trockene Luft in den Raum. Die Luft nimmt Wasser auf und entzieht dem Raum Feuchtigkeit. Die nun feuchte Luft wird vom Trocknungsgerät wieder angesaugt, abgekühlt und dadurch kondensiert. Das in der Luft enthaltene Wasser wird in einem Sammelbehälter aufgefangen. So entsteht ein Kreislauf. Durch den Einsatz eines zusätzlichen Ventilators kann die Luftzirkulation verstärkt werden.

 

Funktionsprinzip des Bautrockners:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Auswirkung der Raumtemperatur auf das Trocknungsverhalten:
 

Bei Temperaturen unter 15 ° C verwenden wir spezielle Adsorptions-trockner, die der Luft unabhängig von der Temperatur zuverlässig Feuchtig- keit entziehen.

Das Trocknungsverhalten lässt sich durch die Raumtemperatur beein- flussen. Ideale Bedingungen herrschen bei einer Raumtemperatur von etwa 25° bis 28 °C. Sollte sich noch keine Heizung im Gebäude befinden, können die Räume mit elektrischen Heizgeräten beheizt werden.  

 

So trocknen Sie falsch:

 

Bautrocknungen mit Gas- oder Ölbrenngeräten sind nicht optimal und verursachen Schäden.  

 

Eine Vielzahl von Ölbrenngeräten verbrennt die Abgase über das Gerät, was zu einem Ölfilm auf den Wänden, der Decke und dem Fußboden führen kann. Gasheizgeräte bewirken das Gegenteil der gewünschten Trocknung, denn sie trocknen nicht, sondern setzen Wasser frei. Ein Kilogramm Gas setzt bei der Verbrennung 1,64 Liter Wasser frei.